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Ein neuer Vortrag in unserer Reihe zu Medical Citizenship

Ein neuer Vortrag in unserer Reihe zu Medical Citizenship

Ein neuer Vortrag in unserer Reihe zu Medical Citizenship

Ein Vortrag in der Reihe zur Zeit- und Wissenschaftsgeschichte der Medizin (MHH) und des Zeitgeschichtlichen Kolloquiums des Historischen Seminars (LUH)

Ost und West konkurrierten während des Kalten Krieges in den meisten Wissenschaftsbereichen, so auch in der Medizin. Ärztinnen und Ärzte, die sich gegen das atomare Wettrüsten engagierten, gingen auf einem schmalen Grat zwischen dem hippokratischen Neutralitätspostulat und ihrer Kritik an der Atompolitik. Dies galt umso mehr, wenn sie blockübergreifende Kooperationen eingehen wollten.

Aus heutiger Sicht stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen dieses Engagement möglich war. Wie wurden medizinischer Diskurs und politischer Protest verbunden? Wen überzeugten die Ärztinnen und Ärzte und welche Kritik zogen sie auf sich? Was erfahren wir in diesem Zusammenhang über die Einschätzung medizinischer Notfallsituationen oder ein sich wandelndes ärztliche Selbstverständnis? Der Vortrag will u.a. diese Fragen diskutieren und sie in Verbindung bringen mit aktuellen Entwicklungen in der Medizin.

Referentin: PD Dr. Claudia Kemper (Universität Hamburg)

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